ZasZ234 - Eternal symbol for its own noble self
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Headbangers Night in Hannover

Der Blog scheint einzuschlafen - meine eigene Schuld, wenn ich mich nicht drum kümmere, dass was anständiges passiert! Es muss was passieren hier!

Das hab ich mir dann auch gedacht als ich vor nicht ganz zwei Wochen losgezogen bin, um der Probe einer befreundeten Band beizuwohnen - inzwischen hab ich eine zweite Probe hinter mir, bin als Bassist vorengagiert (muss mir jetzt nur noch nen neues Instrument beschaffen) und wir haben unsere erste "Feldstudie" "rein akademischen Interesses" gemeinsam hinter uns gebracht (allerdings nicht ganz vollzählig...) - mit anderen Worten: Wir waren auf nem Metal-Konzert und haben die Sau rausgelassen.

Das ganze stieg diesen Freitag (16. 03.) bzw. in der Nacht zum Samstag. Als nicht Hallenser musste ich früh mit Bus und Bahn anreisen, aber solch ein Opfer bringt man doch gerne. Immerhin zahlt man nur schlappe 15 Euro für Konzert plus Hin- und Rückfahrt nach Hannover.

Die sechs Stunden Wartezeit vergingen auch wie im Flug, nachdem ich mich schonmal mit Andi (Guitar) am vereinbarten Treffpunkt verpasst habe (zu 100% meine eigene Blindheit schuld), und sinnlos ne gute Stunde durch die Stadt stapfe.

Nach Absprache per wieder funktionierendem Handy und Union an meinem alten Schulgebäude stoßen auch bald Erik (Guitar) und Paul (Drums) dazu, und nach Schwätzchen mit alten Mitschülern und Lehrern ziehen wir los zum Bahnhof - nicht ohne uns mit je nem halben Kilo Fleischbällchen und Rosinenzopf für den Weg einzudecken (und Süßzeug, von dem ich gar nix abgekriegt habe...)

Unterwegs nehm ich noch als Werbegeschenk ein grünes Tweety mit - schlicht weil es kostenlos ist. Schnell wird uns klar, dass ein Plüschtier auf einem Konzert nur ein Zweck hat: Es wird auf die Bühne geworfen! Doch dazu ist der Vogel einfach noch zu putzig (schließlich ist das METAL hier!), also kommt der Edding zum Einsatz... and EvilTweety is born:


(v. l. n. r.: Paul, EvilTweety, Andi)

Schnell noch meine Karte am Nuclear Blast Music Shop Halle abgeholt - denn Inhaber Matthias hat die Organisation von Halle aus gemeistert und uns alle mit an Bord geholt. Daumen hoch!

Zwei Stunden oder so später begann die Busfahrt mit Matthias plus Freundin, uns vieren von der Band und Tina (hervorzuheben wegen dem sofort einsetzenden Balzverhalten von Andi und Paul; und weil sie EvilTweety adoptiert hat) und unserem Fahrer.

Ankunft in Hannover am Hangar No. 5. Eintritt und... persönliche Begrüßung von den Mitgliedern der Band Abandon Hope!!! Damit haben wir natürlich nicht gerechnet, aber sofort mitgenommen. Mit Paul zusammen frage ich Bassist Max erstmal über die Anfänge aus (man ist ja vor allem zum Lernen hier, und steht selbst ganz am Anfang). Nebenan wird Gitarrist Jörg von Andi und Erik ähnlich beschäftigt. Nähe zur Fan-Base ist hier keine hole Phrase!

Bald darauf kommt ein weiterer Bus und die Räumlichkeiten füllen sich. Unsere Truppe zieht's direkt zur ersten Reihe, von wo aus wir zunächst Dimagg und dann Abandon Hope andächtig lauschen (andächtig mit Pogo, Headbang, Gebrüll und Luftgitarren-Solos) - die Stimmung war riesig und ein großes sorry an alle die's verpasst haben (einige Absagen alleine aus Halle - inklusive der band-eigenen Nic (Voice & Face) - wie gern hätten wir dich dabei gehabt).
Hervorzuheben ist der unglaubliche Pogo-Radius der Leute hinter uns, die die etwas lichte Crowd durch ausschweifendes springen und gelegentliche Aufwieglung zum Mitmachen näher zusammengebracht haben.
Bei Gelegenheit erklärt mir bitte jemand die Wall of Death - ich bin immer noch irritiert darüber, ob unsere ein Erfolg war... Naja, zum Schluß sind wir aufeinandergeprallt, also wahrscheinlich ^^

Nach dem Konzert war die Sache noch lange nicht gelaufen. Autogramme von Hommel, Alex, Jörg und Max waren Pflicht - Mangels nötigen Kleingelds für den direkten Kauf eines Albums vor ort musste ein Poster reichen, wo Andi seine CD bereit gehabt und Paul sogar zwei Drumsticks mitbgebracht hatte (und anscheinend noch einen von AH-Drummer Alex abgestaubt - mit sichtbaren Abnutzungserscheinung). Zur Kür kam dann noch gemeinsames Posen der Band mit der Hallenser Mannschaft auf der Bühne für ein Gruppenfoto dazu. Und natürlich das Versprechen auf ein erneutes Treffen in Halle, bei dem wir wieder alle dabei sein werden, und auch EvilTweety mitkommen muss (inzwischen von der emporgehobenen Tina an die Band überreicht)!

Irgendwann 1:00 Uhr begann die Rückfahrt... Neben Genickschmerzen und Heiserkeit waren wir alle zwischen aufgekratzt und ausgepowert... Alles in allem sehr viel ruhiger - besonders Andi und Paul gönnten sich eine Pause...



Das war die Headbangers Night 2007 in Hannover. Die Erinnerung daran wird lange weiterbestehen bei allen, die dabei waren!

Party on!
Z

STICHWORTE DES TAGES:

Zum Lesen: GUITAR magazin für gitarristen und bassisten

Zum Anhören: Abandon Hope - Lost but not Forgotten (holt euch am besten das Album!)

Zum Fernsehen: Diese historischen Dokus die irgendwan zwischen 01:00 und 04:00 in der Nacht auf den Drittten kommen.

Menschen des Tages: Alex, Hommel, Jörg und Max (von Abandon Hope), Matthias (von Nuclear Blast Shop Halle), Tina, meine Band (nochmal für alle: Andi, Erik, Paul, Nic und ich) und mein Dad, weil er mich am Bahnhof in Eisleben abgeholt hat.
18.3.07 16:22


Wir beginnen mit dem Ende

Wow, der letzte Tag des alten Jahres. Oder ist es doch der erste Tag vom Rest unsres Lebens? Schwer zu sagen, ob man glücklich sein soll, über all die Dinge, die noch vor uns liegen, oder all das was man zurück lässt. Das vergangene Jahr oder nur die vergangene Nacht – keins von beiden wird je zurückkommen. Doch sind sie nicht verloren. All die Veränderungen bleiben bestehen, und erinnern uns an diese Zeit, so wunderbar oder schmerzhaft sie auch war. Verloren ist Zeit nur, wenn sie nichts verändert. Deswegen sollen wir nicht bitter sein, wenn sie uns Dinge nimmt, die wir lieb gewonnen haben, denn nur so kann jeder Tag aufs neue begonnen, im Sturm erobert werden.

Am Ende dieses Jahres zu stehen – oder kurz davor – ist etwas besonderes für mich. Denn ich habe meine Zeit verschwendet (wie jedes Jahr). Und wie jedes Jahr zuvor kommt der Dezember mit seiner dunklen Botschaft: „Wieder geht ein Jahr zu Ende. Was hast du in diesem Jahr erreicht?“ Die Frage steht, und man muss sich früher oder später damit auseinandersetzen. Und jedes Jahr wird wie ein kleiner Tod. Der Chorus der Grabrede erinnert uns daran: Du nimmst nichts mit!
Nichts mitzunehmen ist das traurige daran, was mich jedes Mal bestürzt und die ganze Einsamkeit eines kleinen Menschen spüren lässt – einer unter Milliarden. Deswegen sollte man sich mit seinen Lieben umgeben, wenn die Zeit des Abschieds kommt. Das ist es zumindest, das ich dieses Jahr tue: Ich bleibe nicht zu hause, sondern fahre weg, um so vielen von denen, die mir lieb sind, so nah zu sein, wie nur möglich. Man will sich erinnern, an das was man hat, ja, aber mehr noch will ich es genießen, und wie könnte ich das besser, als meine Zeit dafür zu opfern? Nein, diese Zeit ist nicht verschwendet!

Soviel zu meinem neu gefundenen Optimismus für das neue Jahr. Und ein Blick zurück in mein ganz persönliches 2006 müsste doch voll negativer Gefühle sein: Was hab ich nicht alles verloren? Mein Abitur liegt hinter mir, und ich habe die Stadt verlassen, in der ich acht Jahre lang gelebt habe, zur Schule gegangen bin und ins Kino. Ich habe Freunde verlassen, die ich nicht alle oft genug wiedersehe. Und dann habe ich mein Leben verloren. Keinen Führerschein mit neunzehn, weil ich nicht wusste, ob die nächste Woche mich nicht wieder von zu hause wegführt und die Fahrschule wieder nichtig macht. Kein heißersehntes Studium, weil der Zivildienst sich dazwischenschiebt – und dann doch lange genug auf sich warten lässt, dass man alleine und nutzlos rumsitzt, bis es losgeht.
Doch wenn ich an den Feiertagen bei meiner Mutter und meinen Schwestern – und ihren jeweiligen Freunden – sitze, die ich so lange nicht mehr gesehen habe, dann erinnert mich das daran, dass es auch etwas anderes gibt. Wenn ein ehemaliger Mitschüler mich am letzten Tag vor dem letzten Tag anruft, dann fühle ich, selbst nicht vergessen zu werden.
Diese Erinnerungen werde ich mitnehmen, wenn die traurige Leere der Zeit davor in Vergessenheit geraten ist. Und auch wenn ich mich immer wieder einsam fühlen werde, dann kann ich mich auf gerade diese Leute verlassen, die mich wieder aufbauen.

Heute ist einer von dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr, an denen wir die Gelegenheit haben, das Beste aus unserer Zeit zu machen. Wir sollten die Gelegenheit nutzen!

STICHWORTE DES TAGES:

Zum Lesen: Faust. Der Tragödie erster Teil (Verse 1338-1344)

„Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.“


Zum Anhören: Black Sabbath – Iron Man

Zum Fernsehen: My Generation – Der Sound der Revolte

Menschen des Tages: aaron, Alex, Bea, Cora, Jessy, Andreas, Mum, Dad, meine Schwestern und Nic!!!
31.12.06 14:58


Aller Anfang...

Test - 1, 2, 3... ; )

Okay, war vielleicht schon vorgestern, oder so, aber ich glaub ich sollte es an dieser Stelle erwähnen: Deutschland hat das Viertelfinale erreicht... 2:0 nach 12 Minuten... Ja, es macht ehrlich Spaß dabei zuzusehen... Und wenn man sich die Achtelfinals seitdem anschaut, dann gibt es keinen Grund, das einzählen aus Zeile eins nicht doch noch fortzusetzen...

1 und 2 und 3 und 54, 74, 90, 2006...

in diesem Sinne,
keep the emotion alive
ZasZ234
26.6.06 19:38





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